Pompeji
war eine wohlhabende antike Handelsstadt in Kampanien am Golf von Neapel in Italien. Sie wurde am 24. August 79 n. Chr. (oder laut neuerer Funde im Herbst) beim verheerenden Ausbruch des Vulkans Vesuv unter einer meterdicken Schicht aus Asche, Bimsstein und pyroklastischen Strömen begraben.
Wichtige Fakten zur Stadt und zur Katastrophe
- Einwohnerzahl & Größe: Damals lebten schätzungsweise 12.000 bis 20.000 Menschen auf einer Fläche von rund 66 Hektar.
- Der Untergang: Nach einem Tag Asche- und Bimssteinregen folgten am zweiten Tag tödliche, über 300 Grad heiße Gas- und Aschewolken (pyroklastische Ströme), die den Großteil der verbliebenen Einwohner töteten. Rund 2.000 Menschen starben, während etwa 18.000 die Flucht gelang.
- Erhaltung: Durch die luftdichte Versiegelung mit Vulkanasche blieb die Stadt mit ihren Häusern, Tempeln, Wandmalereien und Alltagsgegenständen fast perfekt konserviert.
- Wiederentdeckung & UNESCO: Die systematischen Ausgrabungen begannen im 18. Jahrhundert. 1997 wurden die Ruinen von Pompeji zusammen mit Herculaneum und Oplontis zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt